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Habitare 1288 e.V.
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Peter Lange alias Rutger Raitz I.
Quellen
und Literatur:
1) Ulrich Lehnart, Die Schlacht von Worringen 1288, Kriegführung im Mittelalter, Frankfurt am Main/Griedel 1993 2) Jan van Heelu, Reimchronik "Die Schlacht von Worringen", nach 1288, nach der Übersetzung von Frans W. Hellegers, in: Der Name der Freiheit 1288 - 1988, herausgegeben von Werner Schäfke, Köln 1988 3) D. L. Galbreath und Léon Jéquier, Handbuch der Heraldik, München 1989
Peter Lange alias Rutger Raitz I.
Rutger Raitz (I.), Ritter und Bürgermeister von Köln (1294 und 1304), heiratete in zweiter Ehe Ida von Heppendorf, Tochter von Gerhard III von Heppendorf, Edelvogt von Köln, die nach seinem Tod 1330 den Grafen Ruprecht III von Virneburg heiratete. Ihr gleichnamiger Sohn Rutger Raitz (II.) erwarb im Jahre 1347 die bei Quadrath-Ichendorf gelegene Burg und Herrlichkeit Frentz (heute: Schloss Frens) von seinem Stiefvater, dem Grafen Ruprecht III von Virneburg. Sie war früher im Besitz eines Edelherrengeschlechts von Frenz, das aus dem Stamme der Herzöge von Jülich hervorgegangen war. Von diesem Besitz führte das Geschlecht den Namensbestandteil „von Fren(t)z“. Die Herrschaft Frentz war zunächst ein Allod, d.h. frei und nicht abhängig von einem Lehnsherren, und lag zwischen dem Kurfürstentum Köln und dem Herzogtum Jülich-Cleve-Berg. Anfang des 15. Jahrhunderts geriet die Herrschaft Frentz in die Lehnsabhängigkeit, ein Teil der Herrschaft in die Lehnsabhängigkeit des Kurfürsten von Köln und ein anderer Teil in die Lehnsabhängigkeit des Herzogs von Jülich-Cleve-Berg. Angehörige der Familie gehörten zur rheinischen Reichsritterschaft. Die Zugehörigkeit zur Reichsritterschaft leitete sich aus dem Besitz mehrerer reichsunmittelbarer Herrschaften ab. Seit 1620 wurden sie auch mit dem Erbkämmeramt des Erzstiftes Köln belehnt.
von Frentz, Raitz von Frentz (urspüngliches Stammwappen), rheinischer Uradel In Schwarz ein goldenes durchgehendes Kreuz. Helmzier Hals und Kopf eines schwarzen Ochsens mit goldenen Hörnern. Helmdecken schwarz-golden.
Schloss
Frens, Lithografie aus dem 19. Jahrhundert
Heinrich
Deiters (1840-1916), Alexander Duncker (1813-1897)
http://www.zlb.de/digitalesammlungen/SammlungDuncker/
08/429%20Schloss-Frentz.pdf
Schlacht bei Worringen
Rutger Raitz (I.), Ritter und Bürgermeister von Köln (1294 und 1304)
Die Raitz von Frentz gehören zu den ältesten Schöffen- und Rittergeschlechtern der Reichsstadt Köln. Die Raitz (Razo) werden mit einem Zeugen des Bischofs Wichfrid von Köln urkundlich erstmals im Jahr 948 genannt. Die sichere Stammreihe beginnt mit einem Ministerialen der Abtei St. Pantaleon zu Köln, 1106-1154. Im Mittelalter stellte die Familie zahlreiche Bürgermeister der freien Reichsstadt Köln und Mitglieder ihres engeren Rats, der so genannten Richerzeche.
Peter Lange alias Rutger Raitz I.
Vier von 1200 Zinnfiguren (Die
Brüder Raitz) Modell auf Schloss Burg "Die Schlacht von
Worringen"
Lehnart,
Ulrich: Teilnehmer der Schlacht bei Worringen
Linker
Flügel:
(Auszug
von ca. 1000 Teilnehmern)
Dietrich III.
Raitz
Razo, Ritter Schöffe, dominus, civis Coloniensis.
1260 – 1291, 1272 Bürgermeister
von Köln, verh. mit Mechthild Lora, Tochter des Rutger von Galen und der
Sophia Overstolz.
Johann I. Raitz,
Ritter, Schöffe, 1289 – 1305, gest. 2.7.1307, ältester Sohn Dietrichs III.
Tilmann (Dietrich IV) Raitz,
Ritter, 1289 - 1295, gest. 1.7.1302, zweiter Sohn Dietrichs III.
Rutger I. Raitz,
Ritter, 1285 – 1325, gest. vor 1330, jüngster Sohn Dietrich III., die
Familie nannte sich seit 1343 Raitz von Frentz.
Ansonsten kennen die Quellen noch eine Reihe von Kölner Bürgern, die
ebenfalls an der Schlacht teilgenommen haben:
Lambert
von Streithahn
Johan
Retersbecke
Johan
von Pattern
Rainer
von St. Albert
Scheifart von St. Albert
Heinrich
von St. Albert
Johan
von St. Gereon
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