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Im Jahr 2001 wurde die
Interessengemeinschaft Habitare 1288 mit damals gerade mal 13 Personen ins Leben
gerufen, aus der im März 2004 der Verein Habitare
1288 e.V. resultierte.
Unser
Vereinsname setzt sich zusammen aus dem lateinischen Begriff „habitare“,
was wohnen/bewohnen/hausen bedeutet. Mit diesem Begriff verbinden wir unseren
örtlichen Fixpunkt, welcher den
Niederrhein und seine historisch verbundenen Gebiete umfasst. Wir befassen uns
also im Wesentlichen mit der Präsentation der Geschichte dieser Region, sagen
wir: unserer Heimat. Diese wird allerdings recht groß, wenn die historischen
Zusammenhänge betrachtet werden. In diesem Sinne beachten wir also heute
geltende Gemeinde-, Landes- oder Staatsgrenzen nicht.
Der
zweite Teil des Vereinsnamens ist die Jahreszahl
1288,
welche unseren zeitlichen bzw. historischen Fixpunkt benennt. Genau gesagt ist
dies der 5. Juli 1288.
An diesem Tag fand die Schlacht von Worringen, in der der Limburger
Erbfolgekrieg entscheiden wurde, statt.
Wir präsentieren also Personen und Episoden aus dem Leben zu einem bestimmten
Zeitpunkt.
Zur
historischen Korrektheit sei gesagt, dass alle dargestellten Personen und
Ereignisse auf so genau wie möglich
recherchierten historischen Vorbildern beruhen. Bei der "Echtheit" des Materials
sind allerdings Grenzen gesetzt: Noch erhaltene Originale sind rar. Es käme gar
einem Wunder gleich, würde irgendwo der in Worringen getragene Wappenrock des
Herzogs von Brabant gefunden. Aber ohne derartige Funde ist vieles eben nur
Vermutung. In diesem Sinne sind wir so echt wie möglich. Fantasy und Gothic
jedenfalls, mögen sie auch ihre Faszination haben, sind der Bildung eines
unserem geschichtlichen Erbe angemessenen Geschichtsbewusstseins nicht dienlich
und bleiben daher außen vor.
Unser
Vereinsziel ist, die bis heute sichtbaren Spuren und Wirkungen kleiner und
großer geschichtlicher Ereignisse in Kultur und Landschaft aufzeigen. Ein
Kernthema ist die historische Schlacht, die am 5. Juni 1288 auf der Fühlinger
Heide bei Worringen (Köln) ausgetragen wurde. Zwar haben wir nicht die Absicht
eine offene Feldschlacht darzustellen, wir verkörpern aber einige wesentliche
Teilnehmer der damaligen Schlacht um den siegreichen Herzog Johann I. von
Brabant, einem der mächtigsten Fürsten im Nordwesten des damaligen Heiligen
Römischen Reiches. Selbstverständlich sind die Hintergründe des Geschehens
ebenso unser Thema wie die Auswirkungen der Schlacht. Zeit- und kraftraubende
Ritterturniere mit Pferden richten wir allerdings nicht aus. Die Geschichte
bietet im gestecktem Rahmen genug Anderes, das zu präsentieren sich lohnt.
Es
sind aber nicht nur die damals „großen“ Personen, die im Blickpunkt unserer
Vereinsarbeit stehen, ganz im Gegenteil: Wir lassen auch den Alltag der kleinen
Leute für Sie erlebbar werden, immer historisch fundiert und, wenn möglich, auf
Ihren Heimatort zugeschnitten.
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Rechte vorbehalten.
Letztes Update dieser Seite am:
12.02.2011
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